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Nepal – Katastrophenvorsorge und Gesundheitsversorgung

Projekt

Kurzbeschreibung

In West-Nepal lernen Gemeinden, sich besser auf Naturkatastrophen vorzubereiten und im Ernstfall Leben zu retten. humedica stärkt gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen die medizinische Notfallversorgung, unterstützt Krankenhäuser und Gemeinden bei der Katastrophenvorbereitung und verbessert die Gesundheitsvorsorge für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen.

Finanzierungsfortschritt

 0/55000 €
Ziel: 55.000 €
0,00%
Gesundheit & Medizin
Not- & Katastrophenhilfe
Nepal
Projektzeitraum
04/24
– 09/27

Problem

Nepal gehört aufgrund seiner Lage im Himalaya zu den Ländern, die besonders häufig von Naturkatastrophen betroffen sind. Erdbeben, Überschwemmungen und Erdrutsche zerstören regelmäßig Häuser, Infrastruktur und Lebensgrundlagen. Seit dem verheerenden Erdbeben 2015 ist humedica in Nepal aktiv, um die Gesundheitsversorgung zu stärken und Gemeinden besser auf zukünftige Katastrophen vorzubereiten.
Gerade in ländlichen Regionen ist medizinische Hilfe schwer erreichbar. Der nächste Arzt oder das nächste Krankenhaus liegt häufig mehrere Stunden oder sogar Tagesmärsche entfernt.
Gleichzeitig leiden viele Menschen an Krankheiten, die mit früher Diagnose gut behandelbar wären – etwa Lepra oder chronische Erkrankungen. Menschen mit Behinderungen haben häufig besonders eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung und Unterstützung.

Ansatz

humedica stärkt gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen die Katastrophenvorsorge und medizinische Notfallversorgung in Gemeinden im Westen Nepals.
Zentrale Maßnahmen sind:
•Stärkung der medizinischen Notfallversorgung: Ausstattung eines lokalen Krankenhauses mit medizinischer Notfallausrüstung, Aufbau eines krankenhausbasierten Notfallteams sowie Verbesserung des Krankenhaus-Notfallmanagementsystems.
•Katastrophenvorsorge in Gemeinden: Schulungen für lokale Katastrophenschutzkomitees, Erste-Hilfe-Kurse sowie Trainings zu Such- und Rettungsmaßnahmen, Aufbau von Frühwarnsystemen und Notfallplänen.
•Gesundheitsvorsorge und medizinische Versorgung: Früherkennung und Behandlung von Krankheiten wie Lepra sowie Unterstützung von Menschen mit Behinderung durch lokale Gesundheitsposten und mobile Ärzteteams, die auch abgelegene Gemeinden erreichen.
•Stärkung von Selbsthilfegruppen: Aufbau und Förderung von Netzwerken für Menschen mit Behinderung und von Lepra betroffene Personen, um gegenseitige Unterstützung und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken.
•Aufklärung und Inklusion: Workshops für Gemeinden und lokale Behörden zu den Rechten von Menschen mit Behinderung und von Lepra betroffenen Personen sowie Trainings für Rettungsteams, um im Katastrophenfall barrierefreie Hilfe leisten zu können.

Ergebnis

Durch diese Maßnahmen entsteht ein lokales System, das sowohl im Katastrophenfall als auch im Alltag medizinische Versorgung verbessert. Die Gemeinden sind heute deutlich besser auf Katastrophen vorbereitet und erhalten gleichzeitig besseren Zugang zu Gesundheitsdiensten.
•Krankenhäuser können Verletzte schneller versorgen.
•Gemeindemitglieder verfügen über lebensrettende Erste-Hilfe-Kenntnisse.
•Krankheiten können früher erkannt und behandelt werden.
•Menschen mit Behinderungen erhalten besseren Zugang zu medizinischer Unterstützung.
Diese Vorsorgemaßnahmen zeigen bereits Wirkung: Bei einem Erdbeben im Westen Nepals im Jahr 2023 konnten Verletzte dank verbesserter Vorbereitung und ausgestatteter Gesundheitseinrichtungen schneller versorgt werden und die Opferzahlen blieben vergleichsweise gering.

Humedica - Carina Freudig
Ansprechpartner
Carina Freudig
Verantwortlich für Unternehmenskooperationen
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