Astrid und Thomas Herrmann

Verdopplungsaktion Weihnachten 2025

Ehepaar Herrmann

„Energie wird mehr,
wenn man sie teilt“

Herrmann Bild final

Ein Unternehmerpaar über das Geben, den Glauben und die Kraft gemeinsamen Handelns.

Wenn man mit Astrid und Thomas Herrmann spricht, spürt man sie schnell: ihre Energie, sowohl im unternehmerischen Gestalten als auch im privaten Umfeld mit Blick auf das Gemeinwohl.

Thomas Herrmann führt das Familienunternehmen Herrmann Ultraschall in Karlsbad, das zwischen Pforzheim und Karlsruhe liegt. Seine Frau hat viele Jahre mitgearbeitet. Gegründet wurde das Unternehmen eine Generation vor ihnen vom Vater Walter Herrmann und seiner Frau Ingeborg, die mit einem Startkapital von 3000 Mark an den Start gingen. Ihr Element war schon damals das Verbinden von Materialien per Ultraschall, die sogenannte Ultraschall-Fügetechnik. Über die Jahrzehnte wuchs das Familienunternehmen mit zahlreichen Innovationen in diesem Bereich wie der ersten schallgeschützten Ultraschallschweißmaschine oder dem volldigitalen Ultraschallgenerator. Heute steht Herrmann Ultraschall weltweit für Präzisionstechnik und wertorientiertes Unternehmertum samt starker Kultur.

Ersteres verdankt das Unternehmen der permanenten Forschung und dem Pioniergeist. Letztere der aktiven Gestaltung des Firmenalltags und dem Wunsch, ein attraktiver Arbeitgeber mit dem Fokus auf wertschätzender Team Performance zu sein. Erreicht wird dies durch „Culture Journey Camps“. In diesen erarbeiten die mehr als 600 Mitarbeitenden gemeinsame Werte und neue Prozess-Infrastrukturen. Das “Why” nach Simon Sinek, der Kern der Herrmann Firmen-DNA, lautet: “Bonding – more than materials”. Astrid und Thomas Herrmann übertragen also das, was sie technisch tun, ins tägliche Miteinander: Sie verbinden nicht nur Materialien, sondern auch Menschen. „Das ist kein Marketing-Spruch“, sagt Thomas Herrmann, „sondern unser konkreter Kompass.“

Ein Faktor, der für starke Verbindungen sorgt, ist die Leidenschaft. „Leidenschaft ist einer unserer Unternehmenswerte. Sie ist ansteckend.“ Beim Ehepaar Herrmann zeigt sich diese Leidenschaft in einer feinen Mischung aus Unternehmertum, Mut, Möglichkeiten, Glauben und Großzügigkeit. Und in einer Offenheit für Andere. “Wem viel anvertraut wurde, der darf auch viel geben”, sagen die beiden.

„Großzügigkeit ist ein Investment. Die Rendite ist enorm”, sagt Thomas Herrmann. “Seit dem ersten Moment, an dem uns jemand um Hilfe bat, haben wir das Gefühl: Das Füllhorn hat sich geöffnet. Nicht nur materiell. Unsere Dankbarkeit ist exponentiell gewachsen.”, ergänzt Astrid Herrmann.

Und so machen sie sich auf den Weg, immer mehr Großzügigkeit zu leben. Immer mit dem Blick auf die Höhen und Tiefen des Lebens. Denn die beiden wissen aus eigenen, harten Zeiten in der Familie: Seelenruhe und Glück hängen nicht allein am Bankkonto. Das Leben birgt Herausforderungen, mit denen wir nicht rechnen. “Das prägt den Blick auf andere und auf sich selbst.“

Deswegen unterstützen die beiden auch ein Herzensprojekt, das die inneren Fragen nach Sinn und Zugehörigkeit beantwortet. „Weihnachten neu erleben“, ursprünglich eine kleine Benefizveranstaltung für die Kinder- und Jugendarche Karlsruhe, ist heute eines der größten ehrenamtlichen Kultur- und Charity-Projekte Deutschlands. Zehn Vorstellungen in der Karlsruher dm-Arena – 70.000 Besucher, 2.000 Ehrenamtliche, ein Ereignis, das Glauben und Kultur auf überraschende Weise verbindet.

Auf der Bühne der Arena spielt sich keine Kirchenaufführung ab, sondern eine moderne Geschichte, die emotional berührt und zugleich unterhält. „Es geht uns nicht um Religion, sondern um den Geist von Weihnachten in einer professionellen multi-medialen Umsetzung” sagt Thomas. Menschen sollen spüren, worum es in dieser Zeit eigentlich geht: Miteinander, Nächstenliebe, Vergebung, Hoffnung.

Für das Ehepaar Herrmann ist Geben also kein singuläres Projekt. Es ist eine Haltung, die sich immer weiter ausbreiten darf. In der sie leben, lernen und gestalten dürfen. Sie führen ihr Unternehmen mit derselben Überzeugung, mit der sie sich sozial engagieren und sie sprechen darüber, ohne Missionierung, einfach aus Dankbarkeit heraus. Und mit Energie, die sich ohnehin nur schwerlich zurückhalten kann. Zum Glück für viele.

Im Gespräch mit
Astrid und Thomas Herrmann

Sie sind ein erfolgreiches Unternehmerehepaar, das sich philanthropisch engagiert. Wie kam es zu dieser Verbindung zwischen Unternehmertum und dem Wunsch zu geben?

  • Thomas Herrmann: Wir haben viele Jahre hart gearbeitet. Gleichzeitig waren wir aber auch immer stark im christlichen Bereich engagiert. Wir sehen es als ein Geschenk, dass es uns gut geht und dass wir geben können. Wir sehen Geben als eine geistliche Gabe. Wir waren uns als Ehepaar da auch schon immer einig, was sehr schön ist. Wir glauben, dass man großzügig geben soll, wenn es einem gut geht.

Sie haben sich im Rahmen dieses Engagements „Weihnachten neu erleben“ angeschlossen. Wie hat sich dieses Projekt entwickelt und was macht es so besonders?

  • Astrid Herrmann: Es hat sich historisch von sehr klein zu jetzt riesengroß und super begeisternd entwickelt. Man kann dadurch Menschen mobilisieren, die man sonst nicht erreichen würde. Der Ursprung des Ganzen war die Kinder- und Jugendarche, in der ich seit neun Jahren ehrenamtlich tätig bin. Man sagte damals: Wir brauchen für die Arche Gelder, wir machen mal ein Charity-Event an Weihnachten. So begann es vor über zehn Jahren. Die kreativen Köpfe merkten aber schnell: Wow, da steckt echt Potenzial drin. Heute geht es nicht mehr nur um die Arche, sondern grundsätzlich um Charity für Kinder- und Jugendprojekte.

Das Event findet in der dm-Arena in Karlsruhe statt, die Sie mehrfach füllen. Was sind die treibenden Aspekte hinter diesem riesigen Projekt?

  • Thomas Herrmann: Was mich ganz persönlich motiviert, sind die drei Aspekte von „Weihnachten neu erleben“:

    Zunächst einmal den Ursprung von Weihnachten näherbringen: Menschen, die diesen vielleicht komplett verloren haben und mit Jesus überhaupt nichts zu tun haben, sollen mal wieder ein Stück weit näher herangeführt werden – und das mit einer sehr niedrigen Barriere, nahbar und offen. Es ist keine Krippenspiel-Veranstaltung, sondern eine moderne Geschichte, die an die Grundgedanken des christlichen Miteinanders, wie Vergebung und solche Themen, heranführt.

    Außerdem ein hochprofessionelles Projekt umsetzen: Mit inzwischen 2.000 Ehrenamtlichen stellen wir ein großartiges Event auf einem hohen professionellen Level auf die Beine. Das begeistert mich als Unternehmer wahnsinnig. Die 2.000 kennen sich ja kaum. Es funktioniert, weil alle intrinsisch motiviert ein gemeinsames Ziel verfolgen.

    Und last but not least: Letztes Mal gab es 400.000 Euro Erlöse für Kinder- und Jugendprojekte. Das ist eine stattliche Zahl.

„Weihnachten neu erleben“ ist ökumenisch und nicht auf eine einzelne Kirche beschränkt. Wie wichtig ist diese Einheit für den Erfolg?

  • Thomas Herrmann: Das ist sehr wichtig und auch so bewegend zu sehen. Im Vorstand von Weihnachten neu erleben e.V. sitzen auch der katholische und evangelische Dekan aus Karlsruhe, dazu Pastoren aus der freikirchlichen Umgebung und Vertreter aller Freikirchen. Es ist ganz bewusst keine ICF-Veranstaltung [Anm. d. Red.: ICF Church ist eine Freikirche], obwohl der Initiator Pastor dort ist. Manche sind keine Christen, die machen einfach mit, weil sie „Bock drauf“ haben. Auf der Veranstalterseite geht es darum, ein Beispiel für das zu sein, was uns verbindet, nicht, was uns trennt. Das finde ich in der heutigen Zeit ein wichtiges Thema.

Wie blicken Sie als Unternehmer auf Charity? Erleben Sie das als Spannungsfeld zum Business oder ist das für Sie eigentlich das Gleiche, nur auf einem anderen Parkett?

  • Astrid Herrmann: Vor vielen Jahren war es vielleicht teilweise ein Spannungsfeld. Inzwischen merke ich, dass es sich durch Gebet und immer mehr Christen in unserem beruflichen Umfeld ändert. Wir sind als Firma Goldsponsor von „Weihnachten neu erleben“ und besuchen die Show mit 60 bis 70 Führungskräften. Die Zusagequote liegt bei 90 %. Einige dieser Führungskräfte sind Christen, andere sind es nicht. Wir merken, da verändert sich etwas – auch das Unternehmensumfeld wird positiv beeinflusst.

Wie erleben Sie die Resonanz bei anderen Unternehmern, wenn Sie über Großzügigkeit und Verantwortung sprechen?

  • Astrid Herrmann: Ich würde sagen, viele Menschen, die wir kennen, sind auch großzügig, und das nicht nur im christlichen Umfeld. Mein subjektives Gefühl ist, dass es sich steigert. Dass mehr Menschen, denen viel gegeben ist, auch bereit sind, etwas Signifikantes weiterzugeben. Die Resonanz ist in den letzten Jahren immer besser geworden, auch weil „Weihnachten neu erleben“ bekannter geworden ist. Ich denke, das ist auch ein Trend in der westlichen Welt, wo es uns sehr gut geht. Viele machen inzwischen Charity-Projekte statt Geschenke an Geburtstagen.

Wenn Sie auf Ihr Leben schauen: Was macht diese Großzügigkeit ganz persönlich mit Ihnen? Stimmt das Motto: Geben ist seliger als nehmen?

  • Thomas Herrmann: Absolut. Ich kann das nur als Investment jedem Investmentbanker empfehlen. Das funktioniert super. Die Rendite ist gewaltig. Wir haben so viele Segnungen, nicht nur materieller Art, sondern gerade auch innerhalb unserer Familie
  • Astrid Herrmann: Ich würde sagen, unsere Dankbarkeit ist exponentiell gewachsen. Gleichzeitig wissen wir, dass Seelenruhe und Glück nicht vom Bankkonto abhängen. Ich hatte eine Zeit, da hätte ich alles hergegeben, weil es einem unserer Kinder nicht gut ging. Und es geht ihm jetzt viel besser. Das ist natürlich auch ein ganz großer Segen, eine Gebetserhörung. Deswegen haben wir vielleicht auch ein feines Ohr und ein Gespür für Lebens- und Leidensgeschichten. Wir sagen immer: Unter jedem Dach ein Ach. Man kann einander trösten und Mut zusprechen.

Das klingt nach einer „Flywheel“-Dynamik: Tun, hören, und entsprechend wieder tun – was Sie immer noch sensibler und offener macht.

  • Thomas Herrmann: Genau. Als CEO bin ich ja Vorsitzender der Geschäftsführung, gebe das aber nächstes Jahr im April ab und gehe auf eine Vier-Tage-Woche. Meine zusätzliche Zeit will ich noch mehr in Richtung „Doing good Things“ investieren. Da bete ich auch, dass Gott mich in dieser Zeit führt, mich in sinnstiftenden Dingen noch mehr zu engagieren. Darauf freue ich mich wirklich.

Ihr Engagement setzen Sie über das Vehikel „Sinngeber“ auf. Welchen Benefit bringt Ihnen diese Plattform?

  • Thomas Herrmann: Durch unsere finanziellen Möglichkeiten beschäftigten wir uns mit die Frage, ob wir eine eigene Stiftung gründen sollen – neben meinen Eltern kennen wir weitere Stifter, die das gemacht haben. Als ich dann gehört habe, dass Sinngeber genau dieses Vehikel zur Verfügung stellt, war ich richtig dankbar. Die Idee, es mehr Menschen möglich zu machen, ohne die komplexen Schritte einer Stiftungsgründung gehen zu müssen, ist ein wertvolles, sinnstiftendes Engagement. Es ist eine konsequente Weiterentwicklung auf einer digitalen Ebene, wie es in vielen Branchen vorangegangen ist. Ich bin einfach dankbar, dass es Sinngeber gibt, um ganz unkompliziert einen Giving Fund aufzubauen. Für eine sehr vertretbare Gebühr muss man sich letztendlich nicht mit steuerlichen Dingen beschäftigen. Das ist großartig.

Das Projekt: Weihnachten neu erleben

Sinngeber Weihnachts Verdoppelungsaktion Weihnachten neu erleben

Weihnachten neu erleben ist eines der größten Charity-Weihnachtsevents Deutschlands. Spektakuläre Unterhaltung auf professionellem Niveau und außerordentliches ehrenamtliches Engagement zu einem guten Zweck.

Das Besondere an „Weihnachten neu erleben“ ist, dass das Event von 2.000 freiwilligen Helferinnen und Helfern ehrenamtlich geplant, gestaltet und durchgeführt wird.

Die Veranstaltung ist Teil der Karlsruher Weihnachtsstadt. Der Schirmherr, sowie die beiden Stadtdekane der evangelischen und katholischen Kirche, richten in der Show einen kurzen Weihnachtsgruß an das Publikum. Das Beste daran: der komplette Erlös des Events geht an lokale Kinderhilfsprojekte und tut so noch einmal Gutes.

Alle Spendeneingänge bis zu 100.000 € werden verdoppelt. Die Aktion läuft bis zum 31. Dezember 2025.

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