Ehepaar Anja Gatter & Jörg Günther

Verdopplungsaktion Weihnachten 2025

Ehepaar Anja Gatter und Jörg Günther

„Da ist so viel Freude im Raum!“

Sinngeber Weihnachts Verdoppelungsaktion Tobias Gatter Guenther

Was kommt nach dem Exit? Im Gespräch mit Anja Gatter und Jörg Günther. Über Weihnachten und Dankbarkeit, über Liebe und Teilen und ihr philanthropisches Engagement.

Jörg Günther hat drei Jahrzehnte ein SAP-Beratungshaus aufgebaut. Von zwei auf über zweihundert Mitarbeitende. Nach dem Verkauf stand die Frage im Raum: Was jetzt? Für viele Unternehmer ist das ein Moment der Orientierungslosigkeit. Für die Günthers war es der Startpunkt für etwas Neues. Sie gründeten die Joenja-Stiftung – ein Name, der sie schon lange begleitet. Es ist die Kombination ihrer beiden Vornamen, unter der Freunde sie seit Jahrzehnten kennen. „Es steht für: Wir zwei – gemeinsam“, so Anja Gatter.

Gemeinsam ist ein Schlüsselwort bei den beiden. Nicht nur in der Ehe, auch im Engagement. Sie sind stark im Glauben verwurzelt und möchten das, was ihnen geschenkt wurde, weitergeben. An Projekte, die jungen Menschen Hoffnung geben. Eines davon begleitet die beiden seit über 25 Jahren: „Weihnachten im Schuhkarton“. Erst nur mitgemacht, später eine Sammelstelle übernommen. Inzwischen packen sie jedes Jahr Hunderte Kartons zusammen mit anderen. Sie unterstützen das Projekt mit Zeit und Geld.

„Da ist so viel Freude im Raum!“, sagt sie. „Es macht Menschen dankbar.“ Jörg Günther ergänzt: „Ich finde stark, dass man da wirklich etwas in die Hand nehmen kann. Dieses Anpacken, gemeinsam etwas tun.“ Es geht ums Erleben, ums Miteinander, um das Gefühl, Teil von etwas zu sein, das größer ist als man selbst. Und bei Weihnachten im Schuhkarton betrifft das beide Seiten, die man gar nicht so ganz trennscharf unterscheiden kann, weil beide beides gleichzeitig sind: Die Gebenden und die Empfangenden.

Der Übergang vom aktiven Unternehmertum in diese neue Lebensphase war für Jörg Günther fließend, aber auch emotional. „Man verliert nicht einfach seine Rolle als Unternehmer“, sagt er. „Wir haben gemerkt: Wir wollen das, was wir gelernt haben und empfangen durften, jetzt noch stärker in Projekte investieren, die anderen helfen.“

Anja Gatter beschreibt die Zeit nach dem Exit: „Wir leben nicht anders als vorher, aber bewusster. Das ist ein großes Geschenk.“ Diese Zufriedenheit ist keine Selbstverständlichkeit. Sie ist das Ergebnis einer bewussten Entscheidung, sich nicht von Erfolg und Besitz binden zu lassen. Sie nicht zum Gradmesser werden zu lassen für Sinn.

Für die Umsetzung ihres philanthropischen Engagements haben sie sich für Sinngeber und den Giving Fund entschieden. „Wir wollten keine große Bürokratie, sondern direkt loslegen“, erklärt Jörg Günther. „Bei Sinngeber ist das alles schlank organisiert, man kann sich auf die Projekte konzentrieren.“ Anja Gatter schätzt besonders die Gemeinschaft: „Ich finde es wunderbar, dass so viele Menschen dort ähnliche Ideen haben. Es ist eine Bewegung des Gebens und die braucht es.“

Großzügigkeit beginnt für Jörg Günther im Herzen. „Es ist ein Akt des Vertrauens. Als Unternehmer plant man alles, aber als Christ lernt man, loszulassen. Das ist befreiend.“ Seine Frau nickt. „Ich finde, Geben macht glücklich. Die Freude der anderen ist das Schönste.“ Und dann sagt sie einen Satz, der im Gedächtnis bleibt: „Weihnachten erinnert uns jedes Jahr daran: Liebe ist das Einzige, was mehr wird, wenn man sie teilt.“ Deswegen ist den Günthers das Geben keine Pflicht. Es ist eine Antwort. Eine, die aus dem Glauben kommt, aber nicht belehrt. Eine, die mit unternehmerischem Erfolg weiterwachsen durfte, aber nicht protzt. Eine, die andere einlädt, mitzumachen. Und genau das macht sie so wirksam.

Im Gespräch mit
Anja Gatter und Jörg Günther

Sie haben über drei Jahrzehnte ein erfolgreiches Unternehmen geführt und sich dann entschieden, eine Stiftung zu gründen. Wie kam es dazu?

  • Jörg Günther: Ich habe meine Firma, ein SAP-Beratungshaus, von zwei auf über zweihundert Mitarbeitende aufgebaut. Nach dem Verkauf wussten wir: Wir möchten etwas zurückgeben. Meine Frau und ich sind beide stark im Glauben verwurzelt, und wir wollten das, was uns geschenkt wurde, weitergeben.
  • Anja Gatter: Der Name unserer Stiftung, Joenja, begleitet uns schon lange – es ist eine Kombination unserer Vornamen. Freunde haben uns schon immer so genannt. Irgendwann war klar: Wenn wir eine Stiftung machen, dann so. Es steht für „Wir zwei – gemeinsam“.

Was bedeutet für Sie „Weihnachten im Schuhkarton“?

  • Anja Gatter: Das Projekt begleitet mich seit seiner Gründung – also über 25 Jahre. Erst habe ich mitgemacht, später eine Sammelstelle übernommen. Wir packen jedes Jahr Hunderte Kartons, zusammen mit Freunden, Mitarbeitenden, Nachbarn. Da ist so viel Freude im Raum! Und vor allem: Es macht Menschen dankbar, die sonst selten über ihre Fülle nachdenken.
  • Jörg Günther: Ich finde stark, dass man da wirklich etwas in die Hand nehmen kann. Dieses Anpacken, gemeinsam etwas tun, das ist mehr als Spenden. Wir leben in einem Land, in dem die meisten mehr als genug haben. Wir können und dürfen teilen – und das geht am besten, wenn man es erlebt.

Sie haben Ihr Unternehmen verkauft – ein großer Schritt. Wie war der Übergang in diese neue Lebensphase?

  • Jörg Günther: Fließend, aber auch emotional. Man verliert nicht einfach seine Rolle als Unternehmer. Aber wir wollten nicht einfach in Ruhe gehen, sondern sinnvoll. Wir haben gemerkt: Wir wollen das, was wir gelernt haben – Führung, Planung, Verantwortung – jetzt in Projekte investieren, die anderen helfen.
  • Anja Gatter: Es war für uns auch ein Aufatmen. Wir leben nicht anders als vorher, aber bewusster. Es reicht – und das ist ein großes Geschenk.

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit Sinngeber?

  • Jörg Günther: Für uns war das die perfekte Lösung. Wir wollten keine eigene Stiftung gründen, sondern direkt loslegen. Bei Sinngeber ist das alles schlank organisiert, man kann sich auf die Projekte konzentrieren.
  • Anja Gatter: Ich finde es wunderbar, dass so viele Menschen dort ähnliche Ideen haben. Es ist eine Bewegung des Gebens – und die braucht es.

Was bedeutet Großzügigkeit für Sie ganz persönlich?

  • Jörg Günther: Großzügigkeit beginnt im Herzen. Es ist ein Akt des Vertrauens. Als Unternehmer plant man alles – als Christ lernt man, loszulassen. Das ist befreiend.
  • Anja Gatter: Ich finde, Geben macht glücklich. Die Freude der anderen ist das Schönste. Weihnachten erinnert uns jedes Jahr daran: Liebe ist das Einzige, was mehr wird, wenn man sie teilt.

Das Projekt: Weihnachten im Schuhkarten

Sinngeber Weihnachts Verdoppelungsaktion Weihnachten im Schuhkarton

Mit der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ erleben jedes Jahr Millionen Kinder weltweit echte Weihnachtsfreude – viele von ihnen zum ersten Mal. Jedes liebevoll gepackte Päckchen vermittelt: Du bist gesehen. Du bist geliebt.

Jesus spricht: „Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.“ (Markus 10,14)

Diese Geschenkaktion erreicht Kinder in schwierigen Lebenssituationen und zeigt ihnen durch praktische Hilfe und die Botschaft von Gottes Liebe, dass sie nicht vergessen sind.

Die JOENJA Stiftung (von Anja Gatter und Jörg Günther) unterstützt diese Aktion, weil sie überzeugt ist: Ein einfacher Schuhkarton kann Leben berühren. Er bringt Hoffnung – ganz praktisch, ganz persönlich.

Alle Spendeneingänge bis zu 50.000 € werden verdoppelt. Die Aktion läuft bis zum 31. Dezember 2025.

SPRECIAL: PACKPARTY „WEIHNACHTEN IM SCHUHKARTON“ AM 22.11.2025

Liebe lässt sich einpacken – und du kannst dabei sein!
Am Samstag, den 22. November 2025, lädt die JOENJA Stiftung herzlich zur großen Packparty für „Weihnachten im Schuhkarton“ ein. Gemeinsam möchten wir an nur einem Tag 400 Geschenkpakete für Kinder in Not füllen – doppelt so viele wie im letzten Jahr!

📍 Ort: Theophil-Wurm-Gemeindehaus, Jahnstraße 43, 70771 Leinfelden-Echterdingen
🕙 Zeit: 10:00 – 19:00 Uhr

Ob jung oder alt, alleine oder mit Freunden und Familie – jede helfende Hand zählt!

Sie wollen Ihr philanthropisches Engagement langfristig gestalten?

Wir bieten verschiedene Möglichkeiten, um Ihre Spenden in Wirkung zu bringen.