Obwohl in den letzten Jahren die Öffentlichkeit sensibler für das Thema Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte geworden ist, sind viele Menschen der angestammten Bevölkerung immer noch sehr unsicher, was den Umgang mit Geflüchteten anbelangt. Es fehlen schlicht ungezwungene Berührungspunkte und Möglichkeiten, die Vorurteile und Ängste abzubauen. Die Geflüchtete trauen sich oftmals durch ihre Lebenssituation und die Sprachbarrieren nicht auf die ansässigen Bewohner zu zugehen.
Geflüchtete, Migrant*innen und angestammte Bevölkerung können sich ungezwungen begegnen in einer angenehmen Umgebung und sich kennenlernen.
Dadurch, dass die Geflüchteten und Migranten*innen unsere Freunde geworden sind, haben wir ihre Bedürfnisse kennengelernt und festgestellt, dass es in Sinheim keinen Platz gibt, wo sie hingehen können. Sie haben durch die schwierige Unterbringung im Übergangswohnheim das starke Bedürfnis, da immer wieder raus zu kommen, auch um den Kopf freizubekommen. Sie wünschen sich Kontakte zu der angestammten Bevölkerung, wissen aber nicht, wie sie es anstellen können. Wir als Verein haben daher angefangen, einen Ort mitten in Sinsheim zu schaffen, wo genau das passiert. Wir haben das SAM-international eröffnet!