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Wiederaufforstung für wirtschaftliche Entwicklung in Ghana

Projekt

Kurzbeschreibung

Das Projektgebiet befindet sich im Bezirk Nabdam im Norden von Ghana. Das Projekt „Aufbau von Widerstandfähigkeit für wirtschaftliche Entwicklung durch FMNR“ (Begriff wird bei Lösung erklärt) ist eingebettet in ein Regionalprogramm von World Vision und wird von den lokalen World Vision Mitarbeitern in Ghana betreut. Ein Regionalprogramm umfasst eine Region mit meist mehr als 15 Dorfgemeinschaften und deckt verschiedene Sektoren ab. Der Distrikt verfügt über natürliche Ressourcen, wie Wälder, Gold, Ackerland, Berge, Hügel, Nutzbäume und Wildtiere. Die rücksichtslose Nutzung dieser Ressourcen durch den Menschen hat zu Umweltproblemen geführt, die das Überleben des Ökosystems gefährden und den Klimawandel beschleunigen. Bei diesem Projekt geht es konkret darum die landwirtschaftlichen Flächen wieder nutzbar zu machen, um den Menschen eine bessere wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen. Das Projekt richtet sich an etwa 2000, der ärmsten und am stärksten benachteiligten Kleinbauern.

Finanzierungsfortschritt

 0/230863 €
Ziel: 230.863 €
0,00%
Armut & Ungleichheit
Klima & Umwelt
Ghana
Projektzeitraum
06/24
– 06/26

Problem

In Ghana sind 35% der Landesfläche von Wüstenbildung bedroht. Die Bodendegradation im Norden Ghanas hat dazu geführt, dass große Teile des ehemals fruchtbaren Ackerlandes heute unproduktiv sind und damit Einkommens- und Nahrungsquellen versiegen. Auch führt die Bodendegradation zum Verlust von Grasland, Wäldern und Buschland, während natürliche Gewässer aufgrund anhaltender Trockenheit und der Verlandung von Wasserläufen austrocknen.
Der Distrikt Nabdam liegt in einer der am stärksten benachteiligten Regionen. Die Umwelt des Distrikts ist aufgrund der Ressourcenausstattung und der ungünstigen klimatischen Bedingungen fragil und anfällig für Zerstörung. Sie gilt allgemein als geschädigt und ist in den meisten Teilen des Bezirks von weiterer Schädigung bedroht.
Waldprodukte wie Brennholz und Holzkohle sind für viele Menschen eine wichtige Einkommensquelle. Doch die Abholzung dieser Ressourcen durch den Menschen hat große Umweltschäden verursacht.

Ansatz

1.1In 10 Gemeinden erhalten ausgewählte Landwirte eine praktische Schulung zu FMNR. Sie werden die Schulung des Konzepts an andere Mitglieder ihrer Gemeinden weitergeben.
1.2Das Projekt wird mit der Bezirksversammlung von Nabdam die Bildung von Katastrophenschutzausschüssen fördern.
1.3Die Zielgruppe erhält Kenntnisse über den Bau von energiesparenden Öfen, damit sie andere ausbilden kann.
2.1 In Zusammenarbeit mit Marktakteuren und dem Business Advisory Centre (BAC) des Distrikts Nabdam werden Markttage organisiert. Ziel ist es, die Marktakteure in den Gemeinden für geeignete Technologien der Wertschöpfungskette und Marktchancen zu sensibilisieren.
2.2Die Gründung und Stärkung von Spar- und Kreditgruppen für Frauen, Jugendliche und andere Interessengruppen wird gefördert.
2.3 Zur Einkommenssteigerung werden ausgewählten bedürftigen Landwirten, die keine Tiere besitzen, jeweils 2 weibliche Ziegen oder Schafe zur Aufzucht zur Verfügung gestellt.
3.1Zur besseren Berichterstattung

Ergebnis

Um den Trend zur Verschlechterung der natürlichen Umwelt aufzuhalten, sind Anstrengungen erforderlich, die den natürlichen Wald schützen.
World Vision wird die FMNR Methode einsetzen. FMNR Farmer Managed Natural Regeneration, bezeichnet eine Methode zur Wiederbegrünung verarmter und entwaldeter Böden, die von den Kleinbauern selbst durchgeführt werden kann. Dabei werden noch vorhandene unterirdische Wurzeln gerodeter Bäume genutzt, um wieder auszutreiben.
Durch das FMNR kann die lokale Bevölkerung selbst degradiertes Land relativ schnell und effizient wieder produktiv machen. Dies wirkt sich positiv auf den Lebensunterhalt der Zielgruppe aus.

Es gibt die folgenden Ziele:
1.Nachhaltige Bewirtschaftung und Wiederherstellung von degradierten Flächen und Wäldern zur Verbesserung des Ökosystems für 10 Gemeinden.
2.Gesicherte Existenzgrundlagen und gestärkte Marktsysteme (auch für Frauen und Jugendliche), die eine nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen für 10 Gemeinden

Ansprechpartner
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