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Geberlaune – Kultur der Großzügigkeit unter jungen Menschen

Projekt

Kurzbeschreibung

Geberlaune erhielt seinen Gründungsimpuls aus der Beobachtung, dass bei spendensammelnden Organisationen ein „Nachwuchsproblem“ herrscht. Das klassische Konzept „Spenden“ ist bei jungen Menschen wenig bekannt. Dennoch will sich die Generation der 14-25-Jährigen engagieren – „Fridays for Future“ hat das deutlich gezeigt. Geberlaune will das Engagement dieser Generation auch im Blick auf eine Kultur des Gebens und Teilens wecken, entwickeln, fördern und ausbreiten. Bei Geberlaune geht es um eine Haltung der Großzügigkeit in Bezug auf alle Ressourcen, die jungen Menschen zur Verfügung stehen: ihre Zeit, ihre Begabungen, ihre Ideen, ihr Knowhow und ihr Geld. Geberlaune beginnt bei jungen Menschen, die in der evangelischen Jugendarbeit in Baden-Württemberg erreicht werden. In den Folgejahren sind weitere Träger der Jugendarbeit im Blick. Der Ansatz, mit jungen Menschen eine Kultur der Großzügigkeit zu entwickeln, wird sich langfristig auf ihr gesellschaftliches Engagement auswirken.

Finanzierungsfortschritt

 0/580000 €
Ziel: 580.000 €
1,72%
Werte & Spiritualität
Deutschland
Projektzeitraum
09/23
– 09/26

Problem

Geberlaune setzt einen inhaltlichen Gegentrend zur weiter zunehmenden Individualisierung, Egozentrierung und Polarisierung der Gesellschaft. In der stark durch diese Haltungen geprägten Gesellschaft erleben junge Menschen ein Rückzug auf das "Ich". Teilen mit anderen und das Engagement für das Gemeinwohl rückt dabei immer stärker in den Hintergrund. Eine Folge davon ist zum Beispiel, dass das klassische Konzept "Spenden" ist bei jungen Menschen wenig bekannt oder eingeübt ist. Sie haben kaum mehr Vorbilder, da in der Lebenswelt der Jugendlichen das Bewusstsein für ein gesellschaftliches Engagement wenig vorkommen oder thematisiert werden. Ebenfalls ist die Wahrnehmung der eigenen Möglichkeiten (Ressourcen: Zeit, Begabungen, Ideen, Knowhow, Geld) oft eingeschränkt und im eigenen Lebensumfeld der jungen Generation kaum präsent. Die Grundlagen der Selbstwirksamkeit sind vorhanden, werden aber wenig ausgeschöpft.

Ansatz

Zur Realisierung von Geberlaune werden zehn neue Erprobungsorte in Süddeutschland gesucht (Generation 2). In diesen Orten wird ab Herbst 24 eine hauptamtliche Person vom zentralen Projektbudget zu 10 % für zwei Jahre mitfinanziert – weitere 10 % im Dienstauftrag steuert der örtliche Träger bei. Diese angestellte Person initiiert und leitet mit Ehrenamtlichen zusammen eine lokale Geberlaune-Gruppe. In diesen Gruppen werden gemeinsam mit den Jugendlichen Themen von Geberlaune bearbeitet und gemeinsame Aktionen geplant und durchgeführt. Die Verantwortliche Person für das Programm vor Ort ist zudem Teil des landesweiten Projektteams. Dieses trifft sich monatlich zum Austausch und zur Weiterentwicklung der Konzeptionen virtuell oder in Präsenz. Zusätzlich nehmen die lokalen Erprobungsorte an zwei kompakten Lerngemeinschafts-Wochenenden pro Jahr teil. Der Austausch mit Schlüsselpersonen aus den anderen Erprobungsorten steht hier im Mittelpunkt, zudem das teilen von Ideen und Erfahrungen.

Ergebnis

Wir haben ein Programm entwickelt und bereits mit sieben Orten erprobt (Generation 1), dass das Ziel hat, eine Kultur der Großzügigkeit und die Freude am Geben und Teilen unter jungen Menschen zu wecken, zu entwickeln, zu fördern und auszubreiten. Ziel ist es, junge Menschen für eine Haltung der Großzügigkeit zu gewinnen in Bezug auf die Ressourcen, die ihnen zur Verfügung stehen: Zeit, Begabungen, Knowhow, Ideen und Geld. Geberlaune ist ein Programm, das inspiriert durch Gottes Großzügigkeit, junge Menschen aktiviert sich der eigenen Ressourcen bewusst zu machen und diese selbst bestimmt einzusetzen. Damit das gelingt bieten wir Gemeinschaft, Impulse, Beispiele, Ideen und eine Community an. Junge Menschen erfahren, dass großzügiges teilen nicht zu weniger führt, sondern zu mehr. Sie erfahren, dass sie ihre Ressourcen für andere und anders einsetzen und sie dadurch einen Unterschied machen können. Miteinander teilen verbindet und öffnen die Augen für die anderen Menschen.

Ansprechpartner
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