Opfer, Täter und Gesellschaft zusammenbringen, um gemeinsam einen Weg zu finden, durch den die Folgen einer Straftat gemindert werden und der Frieden wiederhergestellt wird – das ist das Vorhaben, das Hoffnungsträger in Kolumbien gemeinsam mit der lokalen Organisation Confraternidad Carcelaria de Colombia (CCC) umsetzt. Dazu gehören Programme wie „Opfer und Täter im Gespräch“ und die „Dörfer der Versöhnung“.








Gemeinsam mit der Partnerorganisation Confraternidad Carcelaria de Colombia (CCC) setzt sich Hoffnungsträger für Frieden in Kolumbien ein. Dabei stehen alternative Gefängnismodelle und sechs „Dörfer der Versöhnung” im Mittelpunkt: Menschen, die sich in bewaffneten Gruppen strafbar gemacht haben, sowie Zivilisten nehmen an Gesprächen teil, die eine persönliche Aussöhnung von Opfern und Tätern ermöglichen. Gleichzeitig bauen sie gemeinsam durch den Krieg zerstörte Gebiete wieder auf.
„Opfer und Täter im Gespräch” ist ein acht- bis zwölfwöchiges Programm, das im Gefängnis durchgeführt wird. Dabei werden Opfer mit Tätergruppen zusammengebracht. Ein Mediator leitet das Gespräch. Die Auswirkungen von Kriminalität, der Schaden, der dadurch entsteht sowie Möglichkeiten, wie dieser wieder gutgemacht werden kann, werden thematisiert.
Seit 2015 findet „Opfer und Täter im Gespräch” statt. Bis 2024 hat das Programm in 70 Gefängnissen in 14 Departamentos Kolumbiens stattgefunden, darunter: Pereira, Tunja, Bogotá, Montería und Barranquilla. Etliche Opfer und Täter haben bislang teilgenommen – mit positiven Veränderungen auf beiden Seiten.
Ergebnisse aus 2024, die Hoffnung machen:
564 angeleitete Gesprächsgruppen mit Tätern und Opfern
6104 Insassen, die das Programm erfolgreich durchlaufen haben
70 erreichte Gefängnisse in Kolumbien
(Stand: Oktober 2025)
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