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Wasser schafft Zukunft: Sichere Wasserversorgung für Menschen im Jemen

Projekt

Kurzbeschreibung

Der Jemen erlebt seit 2015 eine der schwersten humanitären Krisen weltweit. Der Zugang zu sauberem Wasser ist für Millionen Menschen zu einem täglichen Kampf geworden.

Der langjährige Konflikt hat die Infrastruktur stark beschädigt – insbesondere Wassersysteme, Brunnen und die öffentliche Versorgung. Rund 70 % der Bevölkerung (etwa 24 Millionen Menschen) haben keinen verlässlichen Zugang zu sauberem Trinkwasser, viele Wasserquellen sind verunreinigt. Das führt dazu, dass sich Krankheiten wie Durchfall und Cholera stark ausbreiten. Gleichzeitig nimmt Wasserknappheit aufgrund des Klimawandels und anhaltender Dürreperioden weiter zu.

Dieses Projekt schafft sicheren Zugang zu sauberem Wasser, vermittelt lebenswichtiges Hygienewissen und stärkt lokale Strukturen. Mit Ihrer Unterstützung helfen wir Familien nicht nur heute zu überleben, sondern ermöglichen ihnen die Chance auf eine bessere Zukunft.

Finanzierungsfortschritt

 0/111111 €
Ziel: 111.111 €
90,00%
Gesundheit & Medizin
Jemen
Projektzeitraum
03/26
– 11/26

Problem

Die Wasserkrise im Jemen ist dramatisch und allgegenwärtig. Der anhaltende Konflikt hat die Infrastruktur zerstört, ganze Dörfer sind von der Wasserversorgung abgeschnitten. Die Bevölkerung ist auf verunreinigte Quellen angewiesen, die Krankheiten wie Cholera und Durchfall begünstigen. Besonders Kinder erkranken häufig – Erkrankungen, die mit sauberem Wasser vermeidbar wären.

Hinzu kommt: Der Weg zu Wasserstellen ist in vielen Regionen lang und gefährlich. Frauen und Mädchen müssen häufig mehrere Stunden täglich laufen, um Wasser zu holen. Diese Belastung raubt ihnen Bildungschancen, gefährdet ihre Sicherheit und nimmt ihnen jede Möglichkeit, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften.

Gleichzeitig verschärfen Dürreperioden, Klimawandel und zerstörte Infrastruktur die Situation weiter. Ohne funktionierende Wassersysteme ist es für Familien unmöglich, ein gesundes, sicheres und stabiles Leben aufzubauen.

Ansatz

Unser Ansatz verbindet sofortige Versorgungssicherheit mit nachhaltigem Wiederaufbau, der auch langfristig Bestand hat. Ziel ist es, 3 ländliche Communities zu befähigen, ihre Wasserversorgung dauerhaft selbst zu organisieren.

Zentrale Maßnahmen:
• Sanierung von 1 öffentlichen Zisterne, 2 Wassertanks und den dazugehörigen Rohrleitungsnetzen
• Hygieneschulungen für die gesamte Community zu Handhygiene, Umgang mit Wasser, sicherer Wasseraufbewahrung und Menstruationshygiene
• Gründung und Schulung von drei Wasserkomitees, die zu mindestens 50% aus Frauen bestehen, zur langfristigen Planung der Wasserversorgung und Instandhaltung der Wasserinfrastruktur

Unser Ansatz schafft kurzfristig Versorgungssicherheit und gleichzeitig langfristige, eigenständige Strukturen, die auch nach Projektende wirken.

Ergebnis

Dank dieses Projekts erhalten 2.798 Haushalte – insgesamt 18.187 Menschen – Zugang zu sauberem Wasser und lebenswichtigem Hygienewissen.

Die Wirkung ist umfassend:
• Gesundheit verbessert sich.
Weniger Erkrankungen, weniger Krankenhausaufenthalte, geringere Sterblichkeit bei Kindern.
• Frauen und Mädchen gewinnen Zeit und Sicherheit.
Anstatt täglich stundenlang Wasser zu holen, können sie lernen, arbeiten und am sozialen Leben teilhaben.
• Kinder können wieder regelmäßig zur Schule gehen.
Zugang zu sauberem Wasser und Hygiene bedeutet: weniger Krankheitstage und bessere Zukunftschancen.
• Familien werden wirtschaftlich stabiler.
Sauberes Wasser schafft die Grundlage für Ernährung, Viehhaltung und kleine Geschäftsmodelle.
• Communities werden resilienter.
Die Wasserkomitees sorgen dafür, dass Infrastruktur erhalten bleibt und auch zukünftigen Generationen dient.

Jede Spende stärkt Gesundheit, Sicherheit und Selbstbestimmung – und schenkt Familien im Jemen eine echte Perspektive.

Weil 90 % der Projektkosten bereits durch das BMZ getragen werden, entfaltet jeder gespendete Euro ein Vielfaches seiner Wirkung – Ihre Unterstützung entscheidet darüber, ob die geförderten Maßnahmen vollständig umgesetzt werden können und erreicht Menschen, die ohne diese Kofinanzierung weiterhin keinen Zugang zu sauberem Wasser hätten.

Tearfund - Jelena Scharnowski
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Jelena Scharnowski
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